Beratung zur Brustgesundheit

Die Brust ist ein Symbol für Weiblichkeit, Sexualität, Mutterschaft, Nahrung und Attraktivität. Leider verliert die Brust in unserem gesellschaftlichen Bewusstsein immer mehr an dieser Bedeutung. Brustgesundheit wird kaum noch mit einem positiven Körpergefühl und aktiver Selbstwahrnehmung von Mädchen und Frauen assoziiert, sondern mit Früherkennungsmaßnahmen von Brustkrebs und als Lustobjekt für den Mann.

Immer mehr Frauen und Mädchen entwickeln eine große Unzufriedenheit über ihre Brüste; fühlen sich unsicher und glauben sich durch ihr Aussehen definieren zu müssen. Fast scheint es, als wäre die Brust nur mehr existent als Gegenstand der Schönheitsindustrie oder der Medizin.

Gerade beim Thema Brustgesundheit, Brustgesundheitsvorsorge und Brustkrebs sind unabhängige, wissenschaftlich fundierte, aber auch verständliche Informationen für alle Frauen wichtig; nicht zuletzt um auch wieder die positive Wahrnehmung der eigenen Brüste und ihren Veränderungen zu fördern.

Aus diesem Grund berät die Fachstelle Frauengesundheit FEMAIL frauenspezifisch und ganzheitlich, da gerade bei Brustgesundheit und Vorsorge, nicht nur körperliche sondern auch, psychische und soziale Faktoren eine große Rolle spielen. Die individuelle Situation jeder Frau und ihre Fragen stehen bei jeder Beratung im Mittelpunkt.

Information und Beratung:
Fachstelle Frauengesundheit FEMAIL
Mag.a (FH) Nina Tihanyi-Meittinger, T 0522 31002 14 oder gesundheit@femail.at

Früherkennung - Mammographie

Mammographie ist keine Vorsorgeuntersuchung, sondern ein Mittel zur Früherkennung von Brustkrebs.
Hat eine Frau ein erhöhtes Erkrankungsrisiko oder stellt sie oder ihre Ärztin eine Veränderung fest, ist Mammographie eine anerkannte Methode einen Verdacht abzuklären. Auch Tastuntersuchung und Ultraschall sowie eine ausführliche Anamnese sind wichtige Instrumente für die Abklärung eines Verdachts.

Ab 2013 wird auch in Österreich das Mammographie Screening Programm eingeführt. Bei einem Screening werden gesunde Frauen voraussichtlich im Alter zwischen 45 und 69 Jahren zur jährlichen Röntgenuntersuchung eingeladen. Viele mit dem Mammographie-Screening einhergehende Problemstellungen sind Frauen nicht immer bekannt. Das Screening verfehlt zum Beispiel tendenziell oft die schnell wachsenden, aggressiven, bösartigen Tumore, auch der Anteil an Überdiagnosen wird auf 5 bis 50% geschätzt.1

In unserer Beratung wollen wir Frauen Informationen zu Vor- und Nachteilen, Zahlen und Fakten sowie Möglichkeiten, Risiken und Grenzen von Brustkrebsfrüherkennung und Screening vermitteln.
Jede Frau ist Spezialistin für ihren eigenen Körper und jede Frau braucht unabhängige Informationen, um sich selbstständig für oder gegen eine Mammographie entscheiden zu können.

Information und Beratung:
Fachstelle Frauengesundheit FEMAIL
Mag.a (FH) Nina Tihanyi-Meittinger, T 0522 31002 14 oder gesundheit(at)femail.at

 

1 Österreichischer Frauengesundheitsbericht 2011; S. 108

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Mittwoch, 01.02.2012

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