Leben mit Endometriose

 

FEMAIL schafft seit Jahren den Zugang zu einem Kontaktnetzwerk für Endometriose Betroffene.

Wir wollen Betroffenen dazu verhelfen

• in Kontakt und ins Gespräch mit anderen
Betroffenen zu kommen
• persönliche Tipps im Umgang mit der Erkrankung
auszutauschen
• sich mehr Wissen im Umgang mit Endometriose
anzueignen
• bewährte Unterstützungsmöglichkeiten
kennen zu lernen
• zu Vortragsthemen anzuregen und vieles mehr …

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Wenn Sie Austausch und Kontakt mit anderen Betroffenen wünschen, wenden Sie sich bitte an unsere Fachstelle für Frauengesundheit.

Kontakt
FEMAIL
Mag.a Christa Bauer
T 05522 31002-14
christa.bauer@femail.at

Wir freuen uns auf Ihren Anruf und leiten Sie auch gerne an unsere Kontaktpersonen vom Netzwerk weiter!

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine komplexe Erkrankung, die etwa 10-15% der Frauen im gebärfähigen Alter betrifft. Sie beeinflusst nicht nur das körperliche und seelische
Wohlbefinden, sondern kann auch belastende Folgen für die Partnerschaft haben.

Endometriose ist dadurch gekennzeichnet, dass sich Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Es handelt sich dabei um eine gutartige,
durch zyklusbedingte hormonelle Schwankungen verursachte Erkrankung.

Endometrioseherde befinden sich meistens im Unterbauchraum, wie z.B. in den Eierstöcken, Eileitern, der Gebärmutterwand, im Darm oder in der Blase.
In seltenen Fällen können aber auch andere Organe, wie z.B. Haut oder Lunge betroffen sein.

Wie äußern sich die Symptome?

Die Erkrankung ist häufig mit starken Schmerzen verbunden. Der Schmerzbeginn ist typischerweise prämenstruell. Nach Einsetzen der Regelblutung sind die Beschwerden deutlich besser oder verschwinden zur Gänze.

Abhängig von der Lokalisation der Endometrioseherde treten die Schmerzen an verschiedenen Stellen im Körper auf. Es muss allerdings kein Zusammenhang zwischen dem Schweregrad der Erkrankung und dem Ausmaß der Beschwerden bestehen. Auch eine fortgeschrittene Endometriose kann weitgehend schmerzfrei verlaufen, während schon wenige Endometrioseherde manchmal ausgeprägte Schmerzen verursachen können.

Folgende Beschwerden treten häufig auf:
• typischerweise prämenstruelles Schmerzmaximum mit Besserung nach Einsetzen der Regelblutung
• starke krampfartige Menstruationsbeschwerden
• diffuse Unterbauchschmerzen
• Beschwerden beim Geschlechtsverkehr
• Kinderlosigkeit
• schmerzhafter und erschwerter Stuhlgang

Wie wird die Diagnose gestellt?

Häufig bleibt die Endometriose lange unentdeckt. Zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und der Diagnosestellung können durchschnittlich sechs bis acht Jahre liegen.

Zyklusabhängige Beschwerden in der Vorgeschichte oder ein unerfüllter Kinderwunsch können auf eine Endometriose hinweisen.

Mittels einer Tastuntersuchung sowie bildgebenden Verfahren wie etwa Ultraschall, können zwar Endometriosezysten an den Eierstöcken entdeckt werden, eine eindeutige Diagnose ist jedoch nur mit Hilfe einer Bauchspiegelung möglich. Dabei werden Gewebeproben entnommen und etwaige Endometrioseherde entfernt.

Wie kann eine Therapie aussehen?

Endometriose ist eine Erkrankung, die schwierig zu behandeln ist. Die unterschiedlichen Therapien zielen vor allem auf die Bekämpfung der Schmerzen,
die Eindämmung der Herde und die Erfüllung des Kinderwunsches ab. Die Therapie sollte auf die jeweils individuellen Beschwerden und Bedürfnisse der Frau zugeschnitten sein.

Behandlungsmöglichkeiten:
• operativer Eingriff zur Entfernung der Endometrioseherde
• medikamentöse Behandlung mittels verschiedener Hormontherapien
• TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)
• Homöopathie und Biofeedback
• (Luna)Yoga oder Shiatsu

Eine wichtige Rolle spielen auch ausreichend Schlaf, Bewegung, bewusste Ernährung und das Vermeiden von Stress.

Scheidung aus anderen Gründen

Die Scheidung kann auch aufgrund eines auf geistiger Störung beruhenden Verhaltens, einer Geisteskrankheit oder einer ansteckenden oder Ekel erregenden Krank­ heit begehrt werden, wenn dies zur Zerrüttung der Ehe geführt hat. Härten für die kranke Ehepartnerin bzw. den kranken Ehepartner sollen jedoch vermieden werden.

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